Heute widme ich einen Artikel dem Thema Nachtfotografie. Diese wird besonders anspruchsvoll, wenn nur sehr wenig Licht im Motiv vorhanden ist. Bei LLP handelt es sich um eine Art der Fotografie, in der das Motiv besonders lange belichtet wird um etwas trotz großer Dunkelheit erkennen zu können.

Was benötigt Ihr?

– Kamera, welche manuelle Belichtung zulässt ( ich schätze sowas wie Canon PowerShot G10/11 oder am besten eine DSLR)
– Lichtstarkes Objektiv (bei mir wars ein 28mm Weitwinkel mit 2.8 Blende)
– Stativ (sonst verwackelt euch eh alles und man sieht nichts auf dem Bild, egal wie lange ihr belichtet)

Jetzt fehlt euch eigentlich nur noch ein Motiv und es kann losgehen. Wechselt auf manuelle Belichtung (oder wählt die längste Belichtungszeit die eure Kamera bietet), stellt das Stativ mit Kamera auf und fokussiert auf euer gewähltes Motiv (zur Not auch manuell, wenn der AF nicht greift). Nun heißt es: Abdrücken! (Ich empfehle das ganze mit einem Timer, da man sonst von Anfang an das Wackeln durch drücken des Auslösers hat)
Natürlich müsst ihr ein bisschen an den Einstellungen spielen (Kontraste, Sättigung etc.) um das perfekte Ergebnis zu erreichen.

LLP-Bsp.1

Wie man schön erkennen kann gibt es am Himmel einen Unschärfe-Effekt, da die Wolken sich während der Belichtung bewegt haben. Die Aufnahme entstand im vollkommenen Dunkel um halb 2 Nachts.

LLP Moon

Hier haben sich die Wolken während der Belichtung über den Mond geschoben, daher ist er schlecht zu erkennen. Trotz allem gibt das einen netten „Verwisch-Effekt“

Ich hoffe ich konnte euch einige Anregungen geben und freue mich wie immer über Vorschläge, Kritik oder Lob 😉

– DJay

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