Category: How-To


Low-Light-Photographing (LLP)


Heute widme ich einen Artikel dem Thema Nachtfotografie. Diese wird besonders anspruchsvoll, wenn nur sehr wenig Licht im Motiv vorhanden ist. Bei LLP handelt es sich um eine Art der Fotografie, in der das Motiv besonders lange belichtet wird um etwas trotz großer Dunkelheit erkennen zu können.

Was benötigt Ihr?

– Kamera, welche manuelle Belichtung zulässt ( ich schätze sowas wie Canon PowerShot G10/11 oder am besten eine DSLR)
– Lichtstarkes Objektiv (bei mir wars ein 28mm Weitwinkel mit 2.8 Blende)
– Stativ (sonst verwackelt euch eh alles und man sieht nichts auf dem Bild, egal wie lange ihr belichtet)

Jetzt fehlt euch eigentlich nur noch ein Motiv und es kann losgehen. Wechselt auf manuelle Belichtung (oder wählt die längste Belichtungszeit die eure Kamera bietet), stellt das Stativ mit Kamera auf und fokussiert auf euer gewähltes Motiv (zur Not auch manuell, wenn der AF nicht greift). Nun heißt es: Abdrücken! (Ich empfehle das ganze mit einem Timer, da man sonst von Anfang an das Wackeln durch drücken des Auslösers hat)
Natürlich müsst ihr ein bisschen an den Einstellungen spielen (Kontraste, Sättigung etc.) um das perfekte Ergebnis zu erreichen.

LLP-Bsp.1

Wie man schön erkennen kann gibt es am Himmel einen Unschärfe-Effekt, da die Wolken sich während der Belichtung bewegt haben. Die Aufnahme entstand im vollkommenen Dunkel um halb 2 Nachts.

LLP Moon

Hier haben sich die Wolken während der Belichtung über den Mond geschoben, daher ist er schlecht zu erkennen. Trotz allem gibt das einen netten „Verwisch-Effekt“

Ich hoffe ich konnte euch einige Anregungen geben und freue mich wie immer über Vorschläge, Kritik oder Lob 😉

– DJay

Architecture How-To


Heute beschäftige ich mich mit dem Thema Architektur-Fotografie.

Besonders interessant ist diese bei einzigartigen Gebäuden, wie zum Beispiel dem Fernsehturm in Berlin oder der Semper-Oper in Dresden. Als heutiges Beispiel dienen mir die „Munic Highlight-Towers“ in München, welche ziemlich neu sind. Ihre Konstruktion komplett aus Glas, Stahl und wenig Beton stellt ein solides Motiv dar.

Zu allererst muss man eine gute Perspektive wählen. In meinem Fall war dies eine aus knapp 100 Meter Entfernung aus einem Auto heraus. So passt viel von den Türmen ins Bild und ich kann unwichtige Nebengebäude ausblenden. In meinem Fall musste ich nicht einmal retuschieren. Unbedingt solltet ihr darauf achten, nicht gegen die Sonne zu fotografieren. Das würde die Arbeit in Photoshop später nur erschweren und lässt leider viele Details im „dunklen stehen“.

via Alpha 700

Beispiel 1 - Architecture

Wenn man nun das Foto gemacht hat steht man vor der Schwierigkeit, ein möglichst authentisches Bild in Photoshop zu erzeugen. Die Kamera alleine wird ja leider nie den gesamten Umfang der Situation einfangen können. Daher helfen wir nach.

Bei Sonneneinstrahlung schrauben wir ein wenig an der Regelung für „Lichter“ und erhöhen den Kontrast. Bei diesem Bild, auf dem nur Himmel, Wolken und Tower zu sehen sind, kann man wunderbar ein wenig mit der Farbsättigung spielen. Am Ende sollte ein möglichst naturgetreues Bild dabei rauskommen.

– DJay